0 Untitled 1 Untitled 1 Wetterstation Gevenich
 
Titelbild
 
Wetterticker  
 
Menüleiste
Home
Messdaten
Weitere Messdaten
Vorhersagen
Wetterwarnungen
Blitzortung
Weiteres
Archive
Externe Links
Messnetzwerke
Testbereich
Infos
Facebookseite
Counter
Thema des Tages
Warning: Use of undefined constant w - assumed 'w' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Thema des Tages.php on line 71

Warning: Use of undefined constant w - assumed 'w' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Thema des Tages.php on line 85
Thema des Tages von Gestern den 26.05.2019 - (neu um 11 Uhr)
  Numerische Wettervorhersage - Ensemblevorhersagen zur Abschätzung der Vorhersageunsicherheit  
     
  Vorhersageunsicherheit

Auch die besten Wettervorhersagemodelle können das Wetter nur bis zu einer gewissen Zeit in die Zukunft präzise vorhersagen. Im heutigen Thema des Tages wird erklärt, wie man die (Un-)sicherheit einer Wettervorhersage abschätzen kann.

Heutzutage berechnen komplexe Computerprogramme (sogenannte "numerische Wettervorhersagemodelle") die physikalischen Prozesse in der Atmosphäre. Als Ergebnis erhält der Meteorologe Informationen über die zeitliche und räumliche Entwicklung der atmosphärischen Größen wie Temperatur, Luftdruck, Wind oder Niederschlag, die er schließlich zu einer Wettervorhersage kombiniert. Allerdings wird mit fortschreitender Vorhersagedauer jede Wetterprognose immer ungenauer und hat irgendwann nichts mehr mit der tatsächlich eintreffenden Wetterlage zu tun.

Für den Vorhersage-Meteorologen ist es von besonderem Interesse, zu wissen, wie weit in die Zukunft die Vorhersage noch "brauchbar" ist. Eine immer gültige Faustregel hierfür gibt es nämlich nicht. Während bei beständigen Wetterlagen eine zutreffende Prognose manchmal bis über eine Woche hinaus möglich ist, kann in anderen Fällen die Vorhersage schon nach wenigen Tagen stark von der tatsächlich eintreffenden Wetterlage abweichen. Interessiert man sich sogar für relativ kleinräumige Wetterphänomene (z.B. Gewitter), dann können unter Umständen schon für den Folgetag erhebliche Unsicherheiten entstehen.

Doch wie weit in die Zukunft ist eine Wetterprognose nun zuverlässig? Stünde dem Meteorologen nur eine einzige Modellberechnung zur Verfügung, könnte er diese Frage nicht beantworten. Sie beschreibt lediglich EINE mögliche Entwicklung des zukünftigen Wetters. Da die Modelle aber alle paar Stunden neu gestartet werden, kann man die neueste Vorhersage mit der vorherigen vergleichen. Ab einer gewissen Vorhersagezeit werden sich die Ergebnisse unterscheiden, sodass spätestens ab diesem Zeitpunkt die Vorhersage offensichtlich unsicher wird. Da die Wetterdienste verschiedener Nationen unterschiedliche Modelle entwickelt haben, besteht zudem die Möglichkeit, die Vorhersagen der verfügbaren Modelle zu vergleichen. Zeigen sie ab einem bestimmten Tag abweichende Wetterlagen, so wird die Vorhersage für die darauffolgenden Tage unsicher.

Die heutigen Hochleistungsrechner ermöglichen es außerdem, mit dem gleichen Modell zur selben Zeit nicht nur eine, sondern mehrere Vorhersagen zu erstellen. Dabei macht man sich die Ungenauigkeiten des Modells selbst zu Nutze. Schon der Anfangszustand der Atmosphäre als Beginn einer jeden Vorhersage kann niemals exakt bestimmt werden, da uns keine lückenlosen dreidimensionalen Wetterinformationen vorliegen und kein Messgerät absolut exakt misst (s. Thema des Tages vom 17. März.). Bereits kleinste Abweichungen vom tatsächlichen Wetterzustand führen aber früher oder später zu deutlichen Unterschieden in den Modellergebnissen. Verändert man mittels statistischer Methoden den Anfangszustand geringfügig und nimmt diese leicht unterschiedlichen Ergebnisse als Startpunkt für die einzelnen Modellvorhersagen, wird sich dies auf den Verlauf der berechneten Vorhersage auswirken. So erzeugt der Deutsche Wetterdienst mit seinem Modell "ICON" zum selben Zeitpunkt 40 unterschiedliche Modellvorhersagen. Anfangs werden die Prognosen der einzelnen Modelläufe noch relativ ähnlich aussehen, weiter in der Zukunft unterscheiden sie sich aber zusehends.

Andere nationale Wetterdienste verfahren mit ihren Modellen ähnlich. Die beigefügte Grafik zeigt zwei Beispiele des Ensembles des amerikanischen Modells "GFS". Dargestellt ist der Verlauf der Temperatur in etwa 1500 m Höhe als eine für den Meteorologen wichtige Schlüsselgröße. Im ersten Beispiel unterscheiden sich die Temperaturen bis zum sechsten Folgetag (22. April) nur geringfügig voneinander, danach gehen die einzelnen Kurven schlagartig unterschiedliche Wege. Ab diesem Zeitpunkt wird die Vorhersage also unsicher. Im zweiten Beispiel werden die Weichen für die zukünftige Wetterentwicklung offensichtlich schon nach weniger als zwei Vorhersagetagen gestellt (9. März). Somit war damals eine zuverlässige Wettervorhersage für mehrere Tage kaum möglich. Bei genauerer Betrachtung kann man zudem die einzelnen Kurven in Gruppen einteilen, die einen ähnlichen Weg einschlagen und danach beurteilen, welche der möglichen Temperaturverläufe am wahrscheinlichsten ist. Somit kann man beispielsweise abschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass uns in den nächsten Tagen eine Hitzewelle oder ein Kälterückfall droht. Eine Garantie ist das aber nicht, manchmal setzt sich auch eine "Außenseiterlösung" durch. Eine detailliertere Erläuterung zur Bedeutung der einzelnen Kurven finden Sie übrigens im Thema des Tages vom 21.03.2018.

Die Ensembleprognosen liefern unserem Mittelfrist-Meteorologen, der sich mit dem Wetter der kommenden vier bis zehn Tage befasst, sehr hilfreiche Informationen, um die Unsicherheit der Wettervorhersage für diesen Zeitraum abzuschätzen. Neben der 10-Tage-Vorhersage verfasst er täglich einen ausführlichen Bericht (Synoptische Übersicht Mittelfrist), in dem die Vorhersagen der unterschiedlichen Wettermodelle und die Ensembles analysiert werden. Der interessierte Hobbymeteorologe darf gerne einmal einen Blick in diesen Bericht werfen (s. unten angefügter Link).

Dr. rer. nat. Markus Übel (Meteorologe) Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 26.05.2019

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 
 
Untitled 1
Thema des Tages - Gestern
Warning: Use of undefined constant w - assumed 'w' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Thema des Tages Gestern.php on line 73

Warning: Use of undefined constant w - assumed 'w' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Thema des Tages Gestern.php on line 87
Thema des Tages von Vorgestern den 25.05.2019
  Das Wetter zur Europawahl 2019  
     
 

Am morgigen Sonntag ist Europawahltag. Heute geben wir einen kurzen Ausblick zum erwarteten Wetter in Deutschland.

Die Europäische Union (EU) ist ein Verbund von derzeit 28 Mitgliedstaaten. Außerhalb des geografischen Europas umfasst die EU Zypern und einige Überseegebiete. Mehr als 500 Millionen Menschen leben in der EU. Vom 23. bis 26. Mai findet die Europawahl 2019 statt, bei der rund 400 Millionen Teilnahmeberechtigte ein neues Parlament wählen dürfen. Am morgigen Sonntag können nun unter anderem die deutschen Bürger ihre Stimme abgeben.

Zur Europawahl 2019 ist Deutschland wettermäßig dreigeteilt: Ein Tiefdruckkomplex über Nordeuropa mit mehreren Zentren (CLAUDIUS I und II und BERNHARD) beeinflusst das Wetter in Norddeutschland. Die Mitte profitiert von einem Ableger des "Azorenhochs", während der äußerste Süden Deutschlands mit den Resten der eingeflossenen feuchteren Luft zu "kämpfen" hat, siehe Abbildung.

In Schleswig-Holstein, Hamburg und Ostfriesland (blauer Bereich in der Abbildung) braucht man beim Gang zum Wahlbüro einen windfesten Regenschirm oder eine gute Regenjacke, denn es regnet mehr oder weniger den ganzen Tag. Dazu weht ein mäßiger bis frischer, in Böen starker Südwestwind und die Temperatur steigt maximal auf Werte zwischen 13 und 17 Grad. Vom Emsland bis nach Vorpommern und in die Uckermark dauert es bis zum frühen Nachmittag, ehe der Regen dort ankommt. Wer also im Trockenen zur Wahl gehen möchte, sollte dies vormittags tun. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig, in Böen frisch und die Höchstwerte liegen bei 19 Grad.

Deutlich besser durch den Tag kommt die breite Mitte und Teile Süddeutschlands (gelber Bereich in der Abbildung). Sonne und einige Wolken wechseln sich bei angenehmen 20 bis 24 Grad ab. Den Regenschirm kann man getrost zu Hause lassen. Der Westwind ist zudem nur leicht spürbar.

Richtung Alpen steigt im Tagesverlauf in der feuchteren Luft das Schauer- und Gewitterrisiko etwas an (orangener Bereich in der Abbildung). Bevor man das Haus verlässt, sollte man also einen Blick in den Himmel werfen, um bösen Überraschungen vorzubeugen. Ansonsten wird es mit 20 bis 25 Grad und einem schwachen Westwind für viele ein angenehmer Tag sein.

Dipl.-Met. Marco Manitta Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 25.05.2019

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 
 
Untitled 1
Klimatische Wasserbilanz
Warning: file(./!!_Text_Herunterladen/Wetterwarnungen/Wetterwarnung_index.txt): failed to open stream: No such file or directory in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Wetterwarnung.php on line 62

Warning: implode(): Argument must be an array in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Wetterwarnung.php on line 62
Aktuelle Werterwarnungen
 
Warning: file(./!!_Text_Herunterladen/Wetterwarnungen/Wetterwarnung_index.txt): failed to open stream: No such file or directory in /homepages/9/d347519607/htdocs/Wetter/Menue/DWD Wetterberichte/Thema des Tages/Wetterwarnung.php on line 94
 
     
   
 
Menüleiste Rechts
 
 
Link
Links
 
 
Wetterpopl Wetterspiegel   Wettersektor